Montag, 6. Januar 2014

[Wir lesen] Das Schicksal ist ein mieser Verräter ~ John Green // 2. Meilenstein


< --- [Wir lesen] Das Schicksal ist ein mieser Verräter // 1. Meilenstein





Kurzbeschreibung des Buches

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

Quelle: Hanser Verlage




2. Meilenstein: Kapitel 5 bis Kapitel 10:


Wie geht es mit Hazel & Gus weiter? Wie haben wir den nächsten Abschnitt erlebt?


Jade: In diesen Kapiteln erfahren wir noch etwas mehr von der 16-jährigen Hazel und auch von Gus. Mittlerweile kommen sich die beiden trotz Hazels anfänglicher Ablehnung näher. Sie reden miteinander, tauschen sich aus und unternehmen das eine oder andere miteinander. Ferner tauschen sie sich auch über ihre Lieblingsbücher aus und lesen auch die des anderen. So kommt es, dass sich schließlich auch Gus für Hazels Lieblingsbuch "Ein herrschaftliches Leiden" zu interessieren beginnt und schließlich beschließt, sich dafür einzusetzen, dass er und Hazel zusammen nach Amsterdam zu dem Autoren des Buches reisen zu können.
Auch über Hazels Vergangenheit und ihre Haltung zum Krebs erfahren wir hier mehr. Ihre Ablehnung gegenüber neuen Freundschaften kann ich nun auch noch etwas besser nachvollziehen. Ihre Aussage, darüber, dass sie eine "Zeitbombe" (John Green; Das Schicksal ist ein mieser Verräter"; S. 95) sei, sagt meiner Meinung nach ja genug darüber aus.
Mittlerweile hat sich auch meine Ahnung, dass Gus kränker ist, als er zugibt, noch etwas mehr verstärkt. Das liegt daran, dass er plötzlich damit anfängt, noch einen Wunsch bei der Feenstiftung zu haben, die todkranken Kindern den letzten Wunsch erfüllt. Auch Hazel wundert sich darüber, schließlich besucht Gus noch die Schule. Man kann also gespannt sein, wie sich das weiterentwickelt.

Duna: Ich finde es toll wie Gus Isaac obwohl er sein 2. Auge auch verloren hat so zur Seite steht und wie er Hazel immer irgendwie aufmuntern will. Er muss ja Hazel wirklich gern haben wenn er seinen Herzenswunsch für sie verbraucht, damit sie beide nach Amsterdam können. Ich finde das Buch einfach noch immer super. Das einzige was mich ein wenig stört ist dass die Kapitel so lang sind und die Briefe von Peter Van Houten fand ich ein wenig sehr geschwollen. Bin schon gespannt wie es weiter geht.

Joy: Oh mann, ich tauche wohl immer mehr in die Geschichte ein, obwohl ich mich absolut dagegen wehre. Es ist wunderbar intelligent und witzig geschrieben, obgleich man WEIß, das das alles nicht gut ausgehen kann...

Ja, eigentlich möchte ich das dass Buch hier über den Wolken einfach aufhört damit ich für mich ein Happy End erfinden kann. Aber andererseits kann ich es jetzt auch nicht mehr aus der Hand legen.... 

Isabell: Ist es überhaupt möglich sich noch mehr in die Charaktere zu verlieben? Ich liebe Gus' sarkastische Art und wie locker er mit allem umgeht.  Aber auch Hazel bringt mich immer wieder zum lachen. John Green hat zwei wirklich perfekte Charaktere geschaffen. 
Peter Van Houten finde ich auch sehr passend gestaltet. Seine gesamte Wortwahl passt einfach perfekt zu ihm. Ich freu mich schon wirklich wieder alles wieder zu erleben, wenn Hazel, ihre Mutter und Gus in Amsterdam sind.

Fraencis: Ich weiß gar nicht, was ich noch dazu schreiben soll, dieses Buch haut mich einfach dermaßen aus den Socken! Es ist wunderbar geschrieben, regt mich zum Nachdenken an und ein paar Tränchen sind auch schon geflossen. Der Autor erreicht mich direkt da, wo meine Emotionen sind und ich bin einfach nur gefesselt von diesem Buch. Mehr kann – und will – ich jetzt nicht dazu äußern, denn das Buch wartet darauf, weiter gelesen zu werden.


Chia: So wie Hazel versucht ihre Gefühle für Gus zu unterdrücken, so versuche ich mich nicht zu doll an die zwei zu binden. Mit mäßigem Erfolg überigens. 
Über Hazels spitze Bemerkungen muss ich desöfteren lachen, auch wenn der Kontext einfach sehr ernst ist. Aber genau durch dieses sarkastische wird das Buch aufgelockert und lässt sich verdammt gut lesen. Die Wortwahl von Peter Van Houten ist zwar manchmal sehr hochtrabend, aber passt zu ihm. 
Auch die Beziehung zwischen Hazel und Gus hat erste Hoch- und Teifpunkte. Ich bin echt gespannt wie es weiter geht, auch wenn ich es auf der einen Seite gar nicht so genau wissen möchte.

Katja: Oh, ich bin von dem Buch echt gefesselt. Ich finde es in dem einem Moment schön, im anderen schockierend und im nächsten wieder unfassbar traurig. Inzwischen bin ich genau bei der Hälfte angekommen und scheue mich schon etwas davor, das Buch fertig zu lesen.
Gus wird mir immer sympathischer - er macht sich wirklich so viele Gedanken um Hazel. Dabei tut mir Gus so unsagbar leid, weil er ja schon mal jemanden an den Krebs verloren hat und Hazel ist ja auch ziemlich krank. Ich war total erschrocken, also sie plötzlich einen starken Anfall hatte und auf der Intensivstation landete.
Gus ist aber so süß - er schenkt ihr seinen Wunsch bei den Feen, die kranken jungen Menschen einen Herzenswunsch erfüllen. Hazel hatte ihren eigenen Wunsch für einen Besuch in Disneyland aufgebraucht (Ich wollte nicht verschwendet schreiben, immerhin war sie damals erst 13 Jahre alt und da wollen fast alle 13-Jährigen hin.) hatte. 
Durch diese Schenkung schenkt er Hazel gleichzeitig einen riesigen Liebesbeweis. Denn durch ihren Wunsch kann sie nach Amsterdam fahren und Peter Van Houten treffen und bekommt so endlich die Antworten auf ihrer Fragen, was in ihrem Lieblingsbuch "Ein herrschaftliches Leiden" nach dem offenen Ende passiert. 
Ich finde das so wunderbar romantisch, immerhin lässt sich auch Gus nicht abschrecken, als Hazel versucht, ihn abzuschrecken und ihn aus ihrem Leben zu schmeißen. 
Irgendwie freue ich mich schon auf die nächsten Kapitel und bin gleichzeitig traurig, weil ich weiß, dass ich dann Hazel und Gus verlassen muss...

Nezumi: Ganz besonders in Erinnerung ist mir eine Sache in Erinnerung geblieben, die Hazel sagte: 
"Ich bin... ich bin... Ich bin eine Zeitbombe, Mom. Ich bin eine Bombe, und irgendwann gehe ich hoch, und ich würde die Zahl der Opfer durch Kollateralschäden gern minimieren, okay?"
In dieser Situation war ich kurzzeitig sprach- und gedankenlos, aber ich "mag" diesen Vergleich... Es ist merkwürdig, aber ich mag, wie sie das beschreibt... Wirklich.. 
Wir haben einen ziemlich durchwachsenen Teil des Buches durchlebt. Wir waren bei Hazels Intensivstationsaufenthalt dabei, haben mitbekommen, wie Isaac sein Auge verliert - und, wie Augustus unserer Hazel seine Liebe gesteht - welch schönes "Ende" für einen Meilenstein! 

Sasija: In diesem Abschnitt hat mir der Einsatz von Gus sehr gut gefallen. Er ist richtig entsetzt, als er erfährt, dass Hazel ihren Wunsch für einen Ausflug nach Disney World verschwendet hat. Hazel verteidigt sich, sie sei da erst 13 Jahre alt gewesen ;-) Das Telefonat hat mich echt zum lachen gebracht.
Sein Wunsch zu opfern muss wohl ein großer Liebesbeweis sein. Das erkennt auch Hazel, was ihr Angst macht. Sie möchte Gus nicht zu nahe kommen. Sie hat Angst ihm weh zu tun, gerade weil Gus seine erste feste Freundin vor knapp einem halben Jahr an Krebs verloren hat. Sie glaubt eine tickende Bombe zu sein, die, wenn sie hochgeht, nur Schmerz und Trauer hinterlassen wird. Daher zieht sie sich lieber zurück und will niemanden außer ihre Eltern, da sie es ja nicht verhindern kann ihnen durch ihr Ableben Schmerzen zuzufügen, sehen oder kennenlernen. Sie denkt so, ihre Freunde, die sie lieb gewonnen hat oder die Hazel lieb gewonnen haben, zu schützen.
Aber Gus denkt nicht daran Hazel fern zubleiben. Im Gegenteil. er hat das Wartezimmer, als sie auf der Intensivstation lag, kaum verlassen und macht Hazel mit kleinen Farbenspielen und Landsymbolen klar, was er vorhat. Nämlich ihren Wunsch mit seinem zu erfüllen.
Eher etwas unbeholfen als romantisch, versucht er ihre Gefühle für sich zu gewinnen.
Im Flugzeug liest Hazel Gus ein Gedicht vor. Gus lauscht und sagt dann völlig aus dem Nichts "Ich liebe dich". Da bekam ich Gänsehaut. Einfach weil es so eine... "Er muss seine Gefühle endlich aussprechen, egal was Hazel von ihm denkt" ...Situation war. Gus hat Mut ;-)

Ta-chan: Meinen 2. Meilenstein hab ich nun auch fertig gelesen und ja... mir fehlen zwischendurch immer wieder mal ein wenig die Worte. Auf der einen Seite kann ich ja verstehen, was Augustus alles für Hazel Grace machen will. Ich musste auch schmunzeln, wie er sich aufgeregt hat, das Hazel ihren Wunsch von den Feen für den Besuch im Disneyland geopfert hat und wie sie drauf bestand, dass sie doch da erst 13 war... 
Ich kann aber auch Hazel verstehen, dass sie eigentlich keine Nähe zu läuten will, damit sie ihnen nach ihrem wohl sterben nicht weh tut.. und es ist dann wiederum einfach nur schön zu sehen, wie Augustus trotzdem weiter macht und ihr nah sein will und ihr auch im Flugzeug nach Holland sagt, was er denkt und so... 
Ich wüsste nicht, was ich an Hazels Stelle gesagt hätte, wenn dieser junge Mann, seinen Wunsch opfert, damit er mit der Person gemeinsam nach Holland reisen kann um einen Schriftsteller zu besuchen....
Es sind wieder so viele Eindrücke und Ansichten von den beiden.. da "fiebert" man regelrecht mit... auch das Augustus, nach Hazels Krankenhausaufenthalt immer da saß und gewartet hat, dass er zu ihr konnte.... Freunde oder mehr.. es ist egal.. die Bindung zu den beiden ist einfach toll.... 
Bin schon sehr gespannt wie es nun weiter geht und deswegen.. gehts nun auch ans lesen...


Weiter geht es...


3. Meilenstein: Kapitel 11 - Kapitel 15
4. Meilenstein: Kapitel 16 - Ende

Um zwischendurch ein bisschen zu blubbern, schaut doch im "Wir lesen"-Event bei Facebook *klick* vorbei oder nutzt bei Twitter den Hashtag #wirlesen



Kommentare:

  1. Interessantes Projekt... :-) Ich hab bis jetzt ein gutes und ein schlechtes Krebsbuch gelesen xD

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Evy!
      Welche zwei Krebs-Bücher hast du denn gelesen?
      Liebe Sonntagsgrüße
      Anka

      Löschen