Mittwoch, 19. Februar 2014

Meine Lieblingszitate aus "diary on tour" von Michael Modler




Mir fällt es unheimlich schwer, meine Begeisterung für diese berührende, schöne, poetische und jugendlich-leichte Serie in Worte zu fassen (nie könnte ich den Büchern auch nur ansatzweise gerecht werden...), deshalb lass ich meine neue Freundin Diary selbst sprechen...


"Wir waren nicht die Menschen, die sich auf Zuhause freuten. Vielleicht waren wir sogar die, die insgeheim darauf hofften, nie anzukommen. Wir trieben in einem Faradayschen Käfig durch die Nacht, geschützt vor den Gewittern, die sich über unseren Leben zusammen gebraut hatten."
S. 34 (Das erste Mal #1)

"Nun, da die Sehnsucht den ungesicherten Hintereingang entdeckt hatte und ohne anzuklopfen ins Haus gestürmt war, musste ich erkennen, dass sie wie ein Tumor unkontrolliert gewachsen war und auch die letzten Umgangsformen abgelegt hatte. In diesem Moment zog sie wie ein brandschatzender Mob durch mein Innerstes, und ich spürte, wie mir die Tränen kamen."
S. 15 (diary und poetry #2)

"Doch ich wusste, dass ich diesem Nagen in meinem Herzen nicht entkommen konnte, ganz gleich was ich tat oder wohin ich ging. Es war da, und es blieb da, das Einzige was ich tun konnte war es zwischen zwei Lederbuchdeckeln einzufangen."
S. 23 (diary und poetry #2)

"Manchmal war es wohl besser keine Erinnerung an einen Menschen zu haben als eine, die langsam verblasste."
S. 9 (die letzte seite #3)

"Mit den Menschen ist es wie mit guten Büchern. Allzu gerne lässt man sich vom Offensichtlichen blenden und erkennt erst ganz am Ende, dass man die wichtigsten Puzzleteile übersehen hat."
S. 31 (Die letzte Seite #3)


Mehr Infos zur Serie "diary on tour" auf www.diary-on-tour.de



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