Freitag, 29. Mai 2015

Unsere Leseeindrücke | Blogtour "Die Spur der Tränen"

Heute feiert unsere Blogtour zu Mark Neustädters Thriller "Die Spur der Tränen" bei Ankas Geblubber ihr großes Tourfinale. Es war eine aufregende, spannende und sehr informative Woche mit absolut lesenswerten Beiträgen. Außerdem war es die erste blogübergreifende Aktion, die in Kooperation mit dem Stuttgarter Bücher- und Blubberstammtisch stattgefunden hat. Einfach toll!
Bevor ich unsere unterschiedlichen Leseeindrücke zusammenfasse, möchte ich mit euch auf die vergangenen Tour-Tage zurückblicken und euch meine lieben Mitbloggerinnen und Mitblogger vorstellen:



Die Stationen unserer Blogtour:

Am Montag fiel auf Nadines Blog "Quietschies Bücherregal" der Startschuss für unsere Blogtour. Nadine hat uns den Autor Oliver Kern und sein Pseudonym Mark Neustädter vorgestellt.
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Am Dienstag hat uns Melissa auf ihrem Blog "Die Eulenpost" mit nach Nordspanien genommen, uns auf atmosphärischen Bildern die Schauplätze des Thrillers gezeigt und mit Oliver Kern über die Entstehungsgeschichte des Buches gesprochen.
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Am Mittwoch hat sich Michelle auf ihrem Blog "Licentia Poetica" einem ganz besonders interessanten Thema angenommen, das in "Die Spur der Tränen" eine tragende Rolle spielt. Erfahrt bei Michelle mehr über das Bienensterben und die daraus resultierenden Konsequenzen für den Menschen.
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Am Donnerstag hat Uwe auf seinem Blog "Uwes Leselounge" den Honig genauer unter die Lupe genommen. Was ist Honig eigentlich, wie entsteht er und welche Bedeutung hat er?
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Und heute, am Freitag, möchte ich die Gelegenheit nutzen, alle Leseeindrücke, die während unserer Reise nach Nordspanien auf der Spur der Tränen entstanden sind, zusammenzufassen.


Unsere Leserunde
Nadine, Melissa, Michelle, Uwe und ich packten eines schönen Tages unsere Koffer, reisten zusammen mit Protagonist Fritz Zweiheiliger nach Nordspanien und machten uns auf die Spur der Tränen.
Um einige Verschnaufpausen einzulegen, unterteilten wir unsere Reise in 5 Abschnitte. Was wir zwischendurch erlebt haben, das versuche ich mithilfe kleiner, spoilerfreier Zitate, im Folgenden zusammenzufassen:
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Die Anreise & der erste Eindruck | 1. Meilenstein, Kapitel 1-6

Nadine: "Was für ein Einstieg! (...) ich MUSS wissen, was als nächstes passiert! So viel Spannung!!!"

Melissa: "Wenngleich die erste Etappe erst am Ende einen echten Spannungsmoment für mich hat, übt der Schreibstil des Autors einen unwiderstehlichen Sog auf ich aus."

"Der Einstieg in die Geschichte ist mal ein richtiges Brett vor den Kopf"
(Zitat aus Uwes Rezension)

Uwe: "Der Einstieg/Prolog in das Buch ist sehr heftig, zieht einen aber auch sofort in die Geschichte hinein! (...) Die Beschreibungen der Landschaft in Nordspanien sind Mark Neustädter richtig gut gelungen, denn während dem Lesen, kam ich mir vor, als ob ich mich dort befinden würde. Ich bin gespannt, wie die Geschichte weitergeht!"

Anka: "Schon mit dem ersten Kapitel, das absolut unter die Haut geht, hat mich Mark Neustädter gehabt. Seine Worte gehen durch Mark und Bein. (...) Mit dem Journalisten Fritz Zweiheiliger schickt er einen Mann ins Rennen, der Grausames erlebt hat. Diese Erlebnisse haben ihn gezeichnet, physisch als auch psychisch. Eine unheimlich interessante Figur, auf deren Entwicklung ich sehr gespannt bin."
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Wir verfolgten die Spur der Tränen weiter und stießen auf teils merkwürdige & verschrobene Nordspanier |  2. Meilenstein: Kapitel 7-10

Nadine: Fritz ist so ein Charakter, von dem man einfach nicht weiß, ob man ihn so richtig mag oder nicht. Einerseits hat man Mitleid, wegen all der Dinge, die ihm widerfahren sind, andererseits kann er auch ein richtiger "Stinkstiefel" sein. Das macht ihn in meinem Augen aber sehr besonders. Und auch ein bisschen liebenswert. Oh, und ganz toll finde ich diese wundervollen Ortsbeschreibungen."

Melissa: "Es tauchen nach und nach Personen auf, die alle irgendwie in den Fall involviert sind. Mark Neustädter alias Oliver Kern arbeitet sie geschickt ein, so dass der Leser niemals die Übersicht verliert. Ganz im Gegensatz zum Journalisten. Er kämpft nicht nur mit dem Fall, sondern vor allem mit den Dämonen seiner Vergangenheit. "

"Ich hatte ein wenig Startschwierigkeiten mit dem Buch"
(Zitat aus Michelles Rezension)

Uwe: "Die Geschichte besticht durch eine sehr dichte Atmosphäre, auf Grund der beklemmenden Bergregion und der Angstzustände von Fritz. "

Anka: "Meine Angst davor, dass mir die von mir anfangs sehr gelobte bildhafte Sprache zu viel wird, hat sich glücklicherweise in Luft aufgelöst. Die sehr ausgeschmückten Sätze werden weniger und lassen einen guten Lesefluss entstehen."
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Wir tauchten tiefer in die Geschichte ein und mussten immer mehr auf unseren Protagonisten Fritz Zweiheiliger aufpassen | 3. Abschnitt: Kapitel 11-15

Nadine: "Es war dann so spannend, dass ich die restlichen Abschnitte mit einem Mal durchgelesen habe."

Melissa: "Okay, ich gebe zu, zwischendurch haben mich die Aussetzer des Journalisten leicht gestört. Irgendwie scheint er eine selbstzerstörerische Ader zu haben und die hindert ihn daran, konzentriert zu bleiben (...) Es tauchen noch mehr Figuren auf und es passieren unvorhergesehene Dinge. Wie hängt nur alles zusammen? Ich hoffe, dass es nicht mit einem großen Knall endet, sondern schon vorher ein paar Sachen aufgeklärt werden."

"Diese Buch hat mich innerlich gespalten!"
(Zitat aus Nadines Rezension)

Uwe: "Als ich heute Mittag mit dem dritten Abschnitt unserer Leserunde angefangen habe, konnte ich nicht mehr aufhören, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Eine so greifbare Spannung der Geschichte und Schmerzen unseres Protagonisten Fritz habe ich bisher selten beim Lesen gespürt. Ein sehr gutes Buch, welches mich absolut begeistern konnte."

Anka: "Zu Beginn dieses Abschnittes wurden mir die detaillierten Ortsbeschreibungen zu viel. Asturien mag eine ganz besondere Gegend sein, doch mir persönlich waren die Beschreibungen zu viel des Guten, so dass ich einen Absatz grob überflog, was der Geschichte aber keinen Abbruch tat. Schließlich kommen jedoch Spannung und Geschwindigkeit ins Spiel, ich mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es wird gruselig, mörderisch, dunkel, schmerzhaft und sehr sehr spannend."
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Ab hier starteten wir Alleingänge. Die Geschichte übte solch einen Sog auf uns aus, dass wir uns in Asturien verloren und uns schließlich allein mit Fritz durchkämpfen mussten | 4. Abschnitt: Kapitel 16-19

Melissa: "Und dann beginnt das Finale: es ist fesselnd, unglaublich und grausam irgendwie. Der Schreibstil des Autors begeistert mich weiter: so kraftvoll, bildgewaltig und präsent. Ich glaube manchmal kaum, was ich lese. Meine Bilder im Kopf kommen kaum hinterher und an einigen Stellen bin ich froh, dass es kein Film ist, sondern meine Fantasie das Gelesene so zensieren kann, dass ich es gut verarbeiten kann. Die Realität wäre wohl schlimmer."

"Mit den Charakteren und den Orten hatte ich eine tolle Zeit. Und die Auflösung des Falls war so UNGLAUBLICH, dass ich mich frage, was manchmal in so einem Autorenkopf vor sich geht"
(Zitat aus Nadines Rezension)
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Alle gefangen in der Geschichte... und ... sprachlos | 5. Abschnitt: Kapitel 20-22 + Epilog

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Unser Fazit:

Nadine: "Mark Neustädter ist ein richtig kreativer Kopf. Wenn ihr einen Thriller lesen wollt, der euren Kopf zum Arbeiten anregt, der euch tolle neue Ideen und Impulse gibt, dann solltet ihr unbedingt zu diesem Buch hier greifen!"

Melissa: "Die Fragen werden nicht alle beantwortet und Zweiheiliger bekommt auch eigentlich kaum eine Verschnaufspause. Das Buch endet mit einem Cliffhanger für einen Folgeband, der eigentliche Fall ist aber beendet. Und der Leser, ja der kann wenigstens Atem schöpfen."

Michelle: "Ein gut gelungenes Debüt, das Lust auf einen Nachfolger macht."

Uwe: "Mark Neustädter aka Oliver Kern hat in diesem Buch eine sehr lebhafte und detailreiche Sprache gewählt, welche mich persönlich, nicht gestört hat. So wurden einzelne Orte oder besondere Plätze genau beschrieben und man bekam so ein Bild von dieser Region. Die Geschichte hat zwar eine gewisse Grundspannung, allerdings steht vor allem die Person Fritz Zweiheiliger im Vordergrund. Er ist ein sehr interessanter Charakter, mit vielen Ecken und Kanten und bei der Suche nach Ann-Kathrin bringt ihn dieses bis an die Grenzen seines Verstandes. Fritz kam mir wie selbst verloren vor, da er sich schon fast aufgegeben hat und doch weckt die Suche nach Ann-Kathrin seinen Lebenswillen. Auch die anderen Charaktere waren gut ausgearbeitet, besonders Xana ist eine Person, von der ich gerne noch mehr erfahren würde. Ab den letzten knapp 80 Seiten nimmt die Geschichte mehr und mehr Fahrt auf und gipfelt in einem sehr heftigen und außergewöhnlichen Schluss."

Anka: Eine starke Geschichte, die bis zur letzten Seite die Spannung nicht verliert. Ein interessanter, kernig-kantiger und schwieriger Protagonist, der einem trotz allem an Herz wächst sowie ein wichtiges Thema, das perfekt in die Geschichte eingeflochten wird. Der Schreibstil ist besonders und bildgewaltig, während mir die ein oder andere Landschaftsbeschreibung doch zu intensiv wurde. Ich bin sehr angetan von diesem packenden Thriller und ziehe lediglich einen Punkt für das miese Lektorat ab, dessen übersehene Tippfehler meinen Lesefluss stellenweise ins Stocken geraten ließen. Eine Leseempfehlung für alle Thrillerfans!
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Mit diesem Fazit nähert sich unsere Blogtour ihrem Ende! Ich möchte die Gunst der Stunde nutzen und mich bei meinen lieben Bloggerfreunden Nadine, Melissa, Michelle und Uwe sowie dem Autor Oliver Kern für eine spannende Lesezeit bedanken! Es hat Spaß gemacht, die unterschiedlichen Meinungen zu hören und währenddessen die Möglichkeit zu haben, direkt mit dem Autor über das soeben Gelesene zu diskutieren. Vielen Dank, lieber Oliver, für deine Geduld, die aktive Unterstützung unserer Leserunde & Blogtour, die vielen atmosphärischen Bilder vom Setting der Geschichte, das Blogtour-Banner, deine immer sympathischen Antworten und natürlich DANKE für diesen spannenden Thriller!

Nun hoffen, wir, dass wir EUCH, liebe Blubberfreunde, dieses Buch ein bisschen näherbringen und euch vielleicht sogar neugierig auf "Die Spur der Tränen" machen konnten. Blättert doch mal rein! Dann packt eure Koffer und nehmt den nächsten Flug nach Asturien - euch erwartet eine spannende Zeit, die ihr sicher so schnell nicht vergessen werdet!

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Die Spur der Tränen 
 Mark Neustädter

Die fünfjährige Ann-Kathrin verschwindet spurlos.
Zwei Jahre später stellt die Polizei die Suche ein. Zur selben Zeit wird dem Vater ein Glas Honig zugesandt. Sind darin die Tränen seiner Tochter konserviert? Eine irrsinnige Vermutung - trotzdem macht sich der Journalist Fritz Zweiheiliger auf die Suche nach dem Mädchen. Er folgt der Spur des Honigs nach Nordspanien und muss sehr bald erkennen: Nur wenn er das Mädchen findet, kann auch er sein Leben retten. 

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Kommentare:

  1. Hallo Anka!

    Eine wirklich gelungene Zusammenfassung, die Lust auf das Buch macht. Ich würde es sofort lesen wollen :)

    Hab ein schönes Wochenende und liebe Grüße,
    Uwe

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    1. Vielen Dank, lieber Uwe! Die Blogtour-Woche hat mir sehr viel Spaß gemacht, ebenso die Leserunde!
      Dir auch ein schönes Wochenende und bis bald!
      Anka

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  2. Eine schöne Zusammenfassung, vielen Dank!
    Liebe Grüße
    Melissa

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    1. Ich danke dir für die schöne Leserunde und die Organisation der Blogtour!

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  3. Unsere Leserin Karin hat mir ihren Kommentar per Mail geschickt, mit der Bitte um Veröffentlichung:

    Hallo und guten Tag,

    Danke für die Einsichten und Ansichten der anderen Blogger in dieser Blogtour für das Buch und die Figuren.
    Ich hoffe und wünsche dem Buch und dem Autoren das es jetzt endlich auch im Fokus von mehr Leuten erscheinen wird jetzt. Denn es ist wirklich spannend und ungewöhnlich bis zum Ende. Habe es nämlich schon selber gelesen.

    Danke an alle Blogger für diese Tour..LG..Karin...

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