Samstag, 8. September 2012

Jutta Wilkes Eintrag in [Ankas Autoren Poesiealbum]


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Jutta Wilke
                                    
Mein Spitzname: ich habe keinen :-(

Mein Geburtstag: 07.03.1963

Meine Hobbys: Lesen, Flohmärkte, mein Garten, Wandern
 
Meine Homepage: www.juttawilke.de






[Juttas Geblubber]

Wäre ich kein/e Autor/in geworden, wäre ich jetzt…. 
... sicher ganz ganz unglücklich.

Das Schöne an meinem Job… 
Ich lebe nicht nur in einer Welt, sondern in ganz vielen verschiedenen. Und mit jeder neuen Geschichte kommt eine neue Welt dazu.

Mein perfekter Tag beginnt mit einer Tasse Kaffee im Bett, geht weiter mit schreiben und meinen Kindern und endet mit einem guten Buch oder einem guten Gespräch.

Ich wusste, dass ich Autor/in werden wollte, als ich schreiben lernte. Schon in der Grundschule schrieb ich kleine Gedichte, sammelte sie in einem Büchlein und hoffte, damit einmal sehr berühmt zu werden. Meine ersten Gedichte waren übrigens alle sehr tragisch ;-)

Ein besonderes Erlebnis in meinem Leben als Autor/in war der Tag, an dem ich meinen Roman „Wie einFlügelschlag“ den Vertretern und Vertreterinnen des Coppenrath Verlags auf der Programmkonferenz vorstellen durfte.

Mein nächstes Projekt wird wieder ein Jugendroman für den Coppenrath-Verlag, in dem es schlicht um das Wichtigste überhaupt geht: Die Liebe.

Mein Buchtipp:„Tschick“ von Wolfgang Herrndorf. Unbedingt lesen!




[Anka fragt…]

Wie selbstkritisch bist du? Hast du dir schon mal gewünscht, im Nachhinein noch dieses oder jedes an deinem bereits veröffentlichten Buch ändern zu können?
Ich bin sehr selbstkritisch, was dazu führt, dass ich jeden Roman zigmal überarbeite, bevor ich ihn abgebe. Nachträglich ändern wollte ich allerdings noch nichts, weil ich nach Erscheinen eines Buches dann immer schon wieder im nächsten Manuskript stecke. Man muss loslassen können – etwas, das ich als Autorin immer und immer wieder lerne.

Mit welchem deiner Charaktere würdest du gern einen Tag verbringen? Was unternehmt ihr?
Mit Jan Wagner aus Holundermond würde ich tatsächlich gerne einmal einen Tag verbringen. Wir besuchen die Kartause in Mauerbach, reisen durch das Gemälde in die Vergangenheit und ich lasse mir von ihm das Kloster im 18. Jahrhundert zeigen und erklären.

Welchen Rat gibst du jungen Schreiberlingen mit auf den Weg, die auch gern ein Buch schreiben würden?
Schreiben ist nicht immer romantisch und gerade an den Tagen, an denen es nicht so läuft, sollte man eins tun: Schreiben, schreiben, schreiben … gegen alle inneren Widerstände bis sie bröckeln. Niemals aufgeben und ganz viel Geduld mitbringen.

Abschließende Worte…
Hört niemals auf zu träumen! Das ist das Wichtigste.



[Juttas Cover-Wall]

 



[Ankas Geblubber zu Jutta Wilke]


Meine erste Begegnung mit Jutta? Ich weiß es noch, als wäre es gestern. 
Auf der Frankfurter Buchmesse 2011 war ich für ein paar Minütchen allein unterwegs und bin durch die Gänge geschlendert. Bei Coppenrath entdeckte ich dann ein bekanntes Gesicht. Jutta saß, bewaffnet mit einem Stift und ihren Autogrammkarten, an einem Tisch. "Die kennste doch von Holundermond", dachte ich mir, traute mich aber noch nicht sie anzusprechen. Zusammen mit Nica und Damaris fiel es mir dann doch leichter und schwups entstand ein super nettes Gespräch. Seitdem freue ich mich jedes Mal, wenn über Facebook oder per Mail ein netter Austausch zustande kommt.
Auf der nächsten Messe in Leipzig nahm ich mir dann mein erstes Buch von ihr mit."Wie ein Flügelschlag" hat mich berührt...


Nun bin ich schon ganz gespannt auf Juttas neuen Roman "Schwarz wie Schnee", der jetzt im September erscheint!

Liebe Jutta, vielen lieben Dank für deinen schönen Eintrag in mein Autoren-Poesiealbum! Ich freue mich auf unser nächstes Wiedersehen und wünsche dir ganz viel Erfolg mit "Schwarz wie Schnee"!

 Anka und Jutta auf der Frankfurter Buchmesse 2011