Mittwoch, 7. Dezember 2011

[Buchgeblubber] zu House of Night 01 "Gezeichnet" von P.C. Cast

·  Hardcover: 463 Seiten
·  Verlag: Fischer FJB (Dezember 2009)
·  ISBN: 978-3-596-86003-6
·  Preis: 16,95 Euro






Inhalt:

Als auf der Stirn der 16jährigen Zoey Redbird eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden – vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde – das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.
Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr – sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten...
House of Night hat bereits über 8 Millionen Fans in den USA und erscheint in über 41 Ländern. Die Verfilmung von House of Night ist bereits in Vorbereitung – und jetzt erscheint der erste Band der neuen Bestseller-Serie endlich auch auf Deutsch.


Wie ich bereits berichtet hatte, wollte ich dieses Buch anfangs gar nicht lesen. Langweiliges Cover und auch der Klappentext ließ mich kalt. Als ich aber immer mehr positive Stimmen zur House of Night Reihe zu lesen bekam, wurde ich doch ein klitze kleines bisschen neugierig. In der Bücherei entdeckte ich Band 1 und nahm ihn mit.

Der erste Eindruck war überraschend. Beim Aufblättern stach mir direkt die quietsch-pinke Innenseite des Covers ins Auge. Dann las ich die kurze Autoreninfo und war richtig gespannt als ich erfuhr, dass sich hier ein Mutter-Tochter-Gespann zusammen getan hat. Super!

Die ersten Seiten waren sehr leicht zu lesen. Trotzdem oder gerade deswegen kamen mir schnell die ersten "Abbruch-Gedanken", denn der Schreibstil wies unheimlich viele umgangssprachliche Ausdrücke auf, die mir genauso unheimlich doll auf die Nerven gingen. Harte, unbarmherzige Jugendsprache. Ich kann nicht sagen, was mich zum Weiterlesen bewegt hat. Das leichte Lesen? Die Neugierde? Keine Ahnung, ich weiß es nicht, jedenfalls bin ich jetzt im Nachhinein froh darüber, dass ich das Buch nicht beiseite gelegt habe. Die Geschichte rund um die junge Zoey wurde nämlich richtig interessant und spannend. Nachdem sie von einem Vampir-Späher "gezeichnet" (d.h. mit einem Mal auf der Stirn gekennzeichnet und zum Jungvampir bestimmt) und daraufhin von ihren Eltern noch schiefer angeguckt wurde als voher, beginnt für sie ein ganz neues Leben im "House of night", einer Art Schule für gezeichnete Jungvampire. Die Jugendlichen lernen hier mit ihrer Wandlung umzugehen. Jedoch überstehen nicht alle die 4-jährige Prozedur. Schon bald merkt Zoey, dass sie anders ist, als ihre neuen Mitschüler. 

Es war toll Zoeys Veränderung mitzuerleben. Nicht nur die Wandlung zum Vampir, sondern auch die ihrer Persönlichkeit. Eine große Rolle hierbei spielt ihr neues Umfeld, ganz besonders ihre Zimmergenossin Stevie Rae, die ich direkt ins Herz geschlossen habe. Ein quirliges Mädchen mit einem großen Herzen. Prickelnd wird es, als Zoey den wahnsinnig attraktiven Jungvampir Erik Night kennen lernt. Doch ihre Schwärmerei scheint Aphrodite, der Anführerin der "Töchter der Dunkelheit" so gar nicht zu gefallen, ebenso ihre Außergewöhnlichkeit, die sie zum Thema Nr. 1 im House of Night macht, ist der Schönen ein Dorn im Auge. Konflikte und Intrigen sind vorprogrammiert und bringen eine Menge Feuer in die Geschichte.

Wie ihr lesen könnt, hat mich Band 1 der House of Night Reihe doch überzeugt und Band 2 steht ganz oben auf meiner Wunschliste. Zoey ist eine tolle Hauptprotagonistin, die bei mir nach anfänglichen Startschwierigkeiten doch recht schnell an Sympathie gewinnen konnte. Sie ist selbstbewusst, schlagfertig und lustig. 

House of Night 01 "Gezeichnet" ist ein spannendes Lesevergnügen für alle Vampirfans, die nach glitzernden Vampiren auch mal Lust auf etwas flotteres mit mehr Biss haben!


P.S. aufgrund von Zeitmangel habe ich mich dazu entschlossen, ab und an mal etwas "lockerere" Rezensionen zu tippseln. Persönliche Leseeindrücke, die ich mit euch teilen möchte. Diese tragen den Titel "Buchgeblubber", sodass ihr gleich sehen könnt, ob euch eine ausführliche Rezi oder einfach ein bisschen Buchgeblubber erwartet.

Kommentare:

  1. Die Idee mit den Buchgedanken find ich echt gut! Find ich echt gut. Das ist auch irgendwie .. persönlicher.

    Liebe Grüße
    Elle

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  2. Hey Elle! Danke für deinen Kommentar! Freut mich, dass dir die "Buchgedanken"-Idee gefällt!
    Liebe Grüße an dich!
    Anka

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  3. Ich hab das Buch auch noch hier stehen. Deine Rezi klingt toll!

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  4. @katrin.books danke! dann schnapp es dir und lies es! bin gespannt, wie es dir gefällt!

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  5. Deine Idee mit dem "Buchgeblubber" finde ich super. Vielleicht müsste ich auch so etwas in der Art einmal einführen, dann würden vielleicht nicht mehr so viele Rezis ausstehen . . . ;-)

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  6. @Favola
    Hehe, genau das ist es. Für eine Rezi setzt man sich ja schon mal ne Stunde oder auch mal länger hin. So ein Buchgeblubber schreibt sich schneller und man kann trotzdem seine EIndrücke zum Buch darlegen.

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