Mittwoch, 23. Mai 2012

[Ich lese jetzt...] Die Masche Liebe - Helen Vreeswijk


Ihr Lieben, mein letztes Buch "Dark Canopy" war großartig. Ich bin immernoch ganz begeistert und werde in den kommenden Tagen meine Rezi abtippen.

Nun darf mich wieder ein Taschenbuch in meiner Handtasche auf der Pendelfahrt zur Arbeit begleitet. Herrlich, endlich fällt nicht mehr alles raus, wenn ich nach meinem Schlüssel krame :)
Ihr kennt ja mein Faible für Jugendbücher, deshalb habe ich gleich wieder zu einem gegriffen.



Lisa, 15, kann ihr Glück kaum fassen, als sich der gut aussehende Mo ausgerechnet in sie verliebt. Der 22-Jährige überhäuft die Schülerin mit teuren Geschenken und hat stets ein offenes Ohr für ihre Probleme. Dass Mo mit Drogen dealt, verdrängt sie. Hauptsache, er liebt sie. Von Loverboys, bei denen Liebe nur eine Masche ist, um Mädchen zu Prostituierten zu machen, hat sie noch nie was gehört… 









Ein heikles Thema, hm? 
Viele Seiten habe ich noch nicht gelesen, bin jetzt auf Seite 38. Was ich bisher sagen kann ist, dass sich das Buch sehr leicht und schnell lesen lässt. Lisa hat Mo bereits kennen gelernt und läuft nun mit einer rosa roten Brille durch die Gegend. Oh weh, ich würde das naive Mädchen am liebsten wachrütteln...

Kennt ihr dieses Buch? Wäre es etwas für euch?

Die Autorin Helen Vreeswijk hat übrigens bei der Kriminalpolizei gearbeitet, bevor sie sich als Schriftstellerin selbstständig machen konnte. Sehr interessant, wie ich finde, da sie viele persönliche Erfahrungen in ihre Bücher mit einfließen lassen kann.

UPDATE: Mittlerweile bin ich auf Seite 145. Waaahh! Das Buch macht mich richtig wütend und aggressiv!! Solchen Typen gehören die **** abgeschnitten! Furchtbar!!!

Kommentare:

  1. Hallo, Anka.
    Ein Thema, bei dem sich allertiefste Abgründe der Niedertracht auftun. Einen jungen Menschen nicht nur berechnend ins offene Messer stoßen - nein, die Mädchen werden in jedem Sinne versklavt. Es stellt sich einem nicht mehr die Frage, Wer der größere Abschaum ist - der Zuhälter, oder die Freier.
    Aufwühlend bleibt der Umstand, daß selbst eine fiktive Geschichte in ungezählter Weise Realität ist.
    Deine Rage hierzu kann ich nachvollziehen.

    bonté

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    1. Halli Hallo bonté!
      Oh ja, hier tun sich wirklich Abgründe auf. Schrecklich! Du hast Recht, die jungen "blinden" Mädchen werden versklavt, wobei sie alles freiwillig machen, was sehr sehr erschreckend ist. Es ist fast so, als wären sie von ihrem Loverboy "betäubt" worden und hätten eine rosa-rote Brille auf. Schlimm, ganz schlimm.
      Ein wichtiges Buch!

      Liebe Grüße
      Anka

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  2. Das Buch hatte ich schon einige Male in der Hand und habe es dann doch sein lassen. Ich denke ich würde mich da auch nur drüber aufregen. Gerade weil mir bewusst ist, dass es soetwas tatsächlich gibt - was man in jungen Jahren nicht alles glauben möchte. Irgendwie passt das rosarote/verzehrte Cover recht gut zur Thematik. Zur Aufklärung/Abschreckung für Jugendliche ist es sicherlich gar nicht mal verkehrt (obwohl das ja sogar noch reiferen Mädchen/Frauen passieren kann). Oder?

    LG Reni

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    1. Hey Reni!
      Genau, zur Aufklärung/Abschreckung ist es sicher super! Ich fänd es wichtig, es vielleicht sogar im Schulunterricht zu lesen, wobei es für die Jungs eher weniger interessant ist.
      Mich hat das Buch ganz schön erschüttert, da alles so realitätsnah ist durch die Erfahrungen der Autorin.
      Lesenswert aber eben keine Unterhaltung!
      Liebe Grüße
      Anka

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