Samstag, 7. Juli 2012

Elk von Lycks Eintrag in [Ankas Autoren Poesiealbum]


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Elk von Lyck

                                                
Mein Spitzname: Man kennt mich unter vielen Namen…

Mein Geburtstag: 18.02.68

Meine Hobbys: Hirnchirurgie, Quantenphysik, Sinfonien komponieren, in sozialen Projekten arbeiten… würde ich gerne sagen. Tatsächlich ist es aber Musik hören, Filme schauen und faul auf der Couch liegen. 

Meine Homepage: www.elkvonlyck.de


[Elks Geblubber]



Wäre ich kein/e Autor/in geworden, wäre ich jetzt….
... tot. Nein, ernsthaft. Ich habe mal Bankkaufmann gelernt. Heute wäre ich wahrscheinlich Filialleiter irgendwo in der Provinz – schreckliche Vorstellung.

Das Schöne an meinem Job…
... ist, dass man Gott spielen kann. Man kann Personen erschaffen, sie lieben und leiden lassen, sie in die tollsten Abenteuer stürzen – und wenn man genug von ihnen hat, lässt man sie sterben.

Mein perfekter Tag beginnt mit…, geht weiter mit... und endet mit…
... aufwachen in meinem Strandhaus (leider nur gemietet), morgens schwimmen im Meer, tagsüber in der Sonne liegen, abends grillen mit Freunden.


Ich wusste, dass ich Autor/in werden wollte, als…
... mir die negativen Seiten der Welt bewusst wurden – Kriege, Hunger, Gewalt, Umweltzerstörung. Damals war ich ein Kind, aber ich wusste, dass ich eines Tages etwas dagegen unternehmen würde. Okay, noch sind nicht alle Probleme gelöst – aber ich arbeite daran.
 
Ein besonderes Erlebnis in meinem Leben als Autor/in…
Der Tag, an dem ich von einem großen Verlag ein Angebot für DIE FRAU AM FENSTER bekam – leider wollten sie in den Text eingreifen, provokante Stellen glätten und vierzig Seiten streichen. Ich habe abgelehnt und bin immer noch stolz darauf.

Mein nächstes Projekt…
Letzte Änderungen an der Theaterfassung von DIE AUSWERTERIN vornehmen. Premiere ist noch in diesem Jahr in Frankfurt/Main. Ein großartiges Gefühl, wenn die selbst geschaffenen Figuren zum Leben erwachen…

Mein Buchtipp…
„Sag mir, was du siehst“ von Zoran Drvenkar. Angeblich ein Jugendbuch, gehört aber eher in die Kategorie mystischer Horror. Das ideale Sommerbuch – es spielt nämlich im Winter, mit viel Eis und Schnee. Eine Erfrischung der anderen Art.


[Anka fragt…]


Wie selbstkritisch bist du? Hast du dir schon mal gewünscht, im Nachhinein noch dieses oder jenes an deinem bereits veröffentlichten Buch ändern zu können?
Selbstkritik sollte man auf die Schreibphase beschränken. Wenn ein Buch veröffentlicht ist, sollte man es gehen lassen, so wie ein Kind, das erwachsen wird.
 
Mit welchem deiner Charaktere würdest du gern einen Tag verbringen? Was unternehmt ihr?
Schwierige Frage, ich liebe alle meine Charaktere. Wahrscheinlich würde ich bei Fiona, der FRAU AM FENSTER, Tanzunterricht nehmen. Ich tanze nämlich wie ein Tanzbär.

Welchen Rat gibst du jungen Schreiberlingen mit auf den Weg, die auch gern ein Buch schreiben würden?
Unbedingt in eine Literaturgruppe eintreten – man findet sie in jeder größeren Stadt. Dort kann man seine Texte vortragen und von kompetenten Leuten kritisieren lassen. Wohlmeinende Kritik auch annehmen, das steigert die Qualität. Außerdem gibt es Tipps zu Veröffentlichungen, Wettbewerben usw. Als Beispiel meine Gruppe: www.litoff.de

Abschließende Worte…
Niemals aufgeben. Jeder Gedanke erschafft Wirklichkeit.


[Elks Cover-Wall]



(März 2010)


ISBN: 978-3839164303






(2. Auflage, Juli 2010)

ISBN: 978-3833457548







(August 2010)




ISBN: 978-3842313163




(Mai 2012)

NEU!!!

ISBN: 978-3844816143






[Ankas Geblubber über Elk von Lyck]

Letztes Jahr habe ich Elks Roman "Die Frau am Fenster" gelesen. Es ist ein wortreicher, interessanter Roman, der seine Leser auf eine Reise durch die Zeit einläd. Der Protagonist Achim macht während einer Hypnosesitzung Bekanntschaft mit seinem "früheren Ich" Max, der in den 20er/30er Jahren in Paris gelebt hat. Ein Foto einer Frau, das Achim in der Gegenwart auf einem Trödelmarkt entdeckt, stellt die Verbindung zwischen ihm und Max her, denn auch Max kennt diese Frau.
Wirklich ein sehr schöner Roman!

Dieses Jahr im Mai hat Elk von Lyck seinen neuen Roman "Die Auswerterin" veröffentlicht. Mich spricht das Thema leider nicht so an, weshalb ich ihn vorerst nicht lesen werde... aber was ist mit euch? Schaut euch am Ende Elks Buchvorstellung an. Falls ihr Blogger seid und Lust habt, seinen Roman zu lesen und zu rezensieren, dann schickt mir doch eine kurze Nachricht mit euren Kontaktdaten (inkl. Bloglink), die ich dann gern an den Autor weiterleiten werde.

Ich werde den Werdegang des sympathischen Autors auf jeden Fall weiter verfolgen (er hat übrigens ebenfalls einen Blog, den ihr auf seiner oben verlinkten Homepage findet!) und drücke ihm für alle weiteren Projekte die Daumen!

Danke, lieber Elk, dass du dir die Zeit genommen hast, dich als erster männlicher Autor (!!) in meinem Poesiealbum zu verewigen!!



Kommentare:

  1. Meine liebe Anka,

    ein paar Worte zu dir. Du bist einfach klasse. In deinen Aktionen steckt so viel Herzblut und ich finde die Idee mit deinem Poesiealbum wirklich ganz, ganz wunderbar. Ich wünsche dir nur noch viel mehr Aufmerksamkeit - denn dass du dir sehr viel Arbeit damit machst, liegt doch auf der Hand. Also ... ran an die Tasten und mal ein paar lobende Worte für eine meiner (ja, jetzt ist es raus) Lieblingsbloggerinnen Anka und ihre wunderbaren Einfälle rund ums Buch hinterlassen.

    Ganz, ganz herzlich,

    deine Antje :-)

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  2. Ach Antje, ich danke dir von Herzen für deine soooo lieben Worte! Meine Güte, da kullerte doch tatsächlich ein Tränchen am Frühstückstisch...

    Mir macht mein Blog unheimlich viel Spaß und das viele positive Feedback macht mich da umso glücklicher. Schön zu wissen, dass die Arbeit, die tatsächlich dahinter steckt, geschätzt und honoriert wird. Was gibt es schöneres?

    Ich drücke dich und sage DANKE!!!

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  3. Hallo Anka,

    ich muss Antje zustimmen, deine Arbeit kann gar nicht genug gelobt werden. Dein Blog ist unterhaltsam und informativ – und nebenbei eine schöne Bühne für Autoren, die nicht bei den großen Verlagskonzernen unter Vertrag sind. Ohne Blogger wie dich wäre unsere Arbeit noch schwieriger.
    Deshalb nochmal vielen lieben Dank an dich.
    Herzliche Grüße
    Elk

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