Mittwoch, 2. April 2014

Ankas Blubber-Tour durch prominente Bücherregale ~ Station 1: Daniel Holbe





Die erste Anlaufstelle meiner Blubber-Tour durch prominente Bücherregale ist das Bücherregal des sympathischen Krimi-Autors Daniel Holbe. Meine Reise führt mich auf einen idyllischen Bauernhof in der Wetterau, nahe Frankfurt, auf dem der studierte Sozialarbeiter, zusammen mit vier Generationen Familie, einer Handvoll Katzen und zwei Minischweinen lebt.

2009 erschien bei Rütten und Loening Daniel Holbes Debütroman, der Kirchenthriller "Die Petrusmünze". 2012 trat er das literarische Erbe des verstorbenen Autors Andreas Franz an und widmet sich seitdem, zusammen mit Ermittlerin Julia Durant, Kriminalfällen in Frankfurt und Umgebung.

Vor wenigen Tagen erschien Daniel Holbes aktueller Krimi "Giftspur", erstmals komplett losgelöst von Julia Durant und Andreas Franz. Sabine Kaufmann heißt seine neue Kommissarin, die in ihrem ersten eigenen Fall direkt mit einem perfiden Mörder konfrontiert wird.

Mehr über Daniel Holbe und seine Bücher erfahrt ihr auf seiner Homepage
www.daniel-holbe.de und auf seiner Facebook-Seite.

Nun lasst uns aber mal einen Blick in Daniels Bücherregal werfen!



1. Welches Buch steht am längsten in deinem Bücherregal? 
TOM SAWYER. Das Buch erlebte bestimmt schon genau so viele Abenteuer und Reisen wie seine
Charaktere.

2. Welches Buch ist erst vor Kurzem in dein Bücherregal eingezogen? 
Tatsächlich ist es die koreanische Lizenzausgabe von TODESMELODIE. Das macht natürlich stolz. Und als Geschenk anläßlich einer Lesung kam ein Bildband der Stadt Haldensleben dazu.

3. Welches Buch aus deinem Bücherregal hast du bereits mehrfach gelesen? 
Siehe Frage 1. Und genau so oft DIE SCHATZINSEL. Und die Werke Astrid Lindgrens und die
Märchensammlung. Hmm. Da schlummert eben doch noch der Junge in mir… Das wird sich wohl, weil vorlesenderweise, auch in den nächsten Jahren nicht ändern.



4. Welches Buch aus deinem Bücherregal hast du noch nicht gelesen? 
Das sind leider einige. Beim Schreiben lese ich selten bis nie – und schon gar nichts aus dem Genre. Am längsten lese ich an INFERNO, nämlich seit vergangenem Mai. Also bald ein Jahr und noch keine hundert Seiten geschafft. Daran muß ich mal arbeiten.

5. Welche/n Autor/in trifft man in deinem Bücherregal am häufigsten an? 
Stephen King, Andreas Franz, John Grisham, Robert Ludlum und Edgar Wallace. Meine Frau bereicherte es unter anderem mit Agatha Christie.

6. Welche Ordnung herrscht in deinem Bücherregal? (sortierst du nach Autoren, Farben, Genre, ... oder gar nicht?)
Ich liebe Reihen. Die stehen dann natürlich beisammen. Aber ansonsten ist das ein wildes Chaos.
Irgendwann wollte ich es mal grob nach Genre versuchen. Habe alle Kirchenthriller (das war so um 2008) in einen Regalmeter gequetscht. Das sah gut aus – und genügte mir. Die entstandenen Lücken habe ich farblich, nach Größe oder gar nicht gefüllt. Mittlerweile haben sie sich wie durch Geisterhand geschlossen. So findet man halt neben einem Sozialpädagogikfachbuch auch mal ein Kinderbuch. Und genau genommen paßt das ja sogar ;-)



7. Welches Buch aus deinem Bücherregal hat dich enttäuscht? 
Gemeine Frage, weil ich nicht gerne mit dem Finger zeige und „Fail!“ rufe. Zumal es glaube ich kein Buch gibt, was jeder gleich enttäuschend oder begeisternd findet. Hmm. Irritiert reagiert habe ich auf Grishams DIE FARM. Das habe ich weggelegt, weil ich es doof fand. Keine Anwälte und so.
Aber ein Jahr später bekam ich Lust auf diese Atmosphäre, zumal der Klappentext ja unmißverständlich darauf hinwies, dass es eben keines seiner „Normalwerke“ ist. Ich dachte mir also, probierst es nochmal. Ich habe selten ein Buch derart verschlungen.

8. Welches Buch aus deinem Bücherregal hast du bereits mehrfach empfohlen?
Robert Ludlums DAS JESUS-PAPIER. Die Biografie von Johnny Cash. Aber ich empfehle eigentlich nicht so oft Bücher. Ob das nun gut ist oder schlecht … ;-)

9. Welches Buch ist ein besonderer Schatz in deinem Bücherregal und warum? 
Eine uralte Bibel – weil sie eben uralt und sehr aufwendig hergestellt ist, inklusive Schuber. Und dann alte Schulbücher meines Großvaters, weil sie einfach einen emotionalen Wert haben. Es ist fast ein Wunder, dass diese Bücher den Krieg und die Zeiten danach überdauert haben.

10. Welches Buch steht nicht in deinem Bücherregal, weil du es gerade liest? 
Mindestens ein Band Asterix, egal, wann du fragst :-)
Na, und INFERNO – noch mindestens bis zum nächsten Urlaub.


Daniels persönliches Regalbrett


Die Petrusmünze (Rütten und Loening, April 2009)
Todesmelodie (Knaur, Mai 2012)
Tödlicher Absturz (Knaur, März 2013)
Teufelsbande (Knaur, September 2013)
Giftspur (Knaur, März 2014)


Vielen Dank, lieber Daniel, dass ich dir auf meiner Blubber-Tour durch prominente Bücherregale einen Besuch abstatten durfte und du uns so bereitwillig und sympathisch Einblick in dein Bücherregal gewährt hast!

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BLOGGER~AUFRUF!!!

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