Montag, 22. Juli 2013

Anni Bürkls Eintrag in [Ankas Autoren Poesiealbum] inkl. Blogtour und Verlosung



Diese Woche steht komplett im Zeichen der Blogtouren. Während ich am Montag mit meinem Halbjahres Lesehighlight 2013 meine erste Blogtour bei Ankas Geblubber eröffnen durfte, macht heute und morgen eine weitere Tour bei mir Station. Anlässlich der Veröffentlichung ihres vierten Teekrimis rund um Berenike Roithers und ihren Teesalon, hat sich die sympathische Autorin Anni Bürkl auf eine Reise durch verschiedene Blogs begeben. Wir dürfen sie mit Fragen löchern, um sie und ihre Bücher besser kennen zu lernen.

Ich dachte mir, ich lade die aus Wien stammende Autorin ein, sich in meinem Autoren Poesiealbum zu verewigen. Im Anschluss könnt ihr nun ihren Eintrag lesen.

Wenn ich euch ein bisschen neugierig auf die Autorin und ihren neuen Krimi "Göttinnensturz" (VÖ Juli 2013 im Gmeiner Verlag) machen konnte, dann schaut unbedingt morgen noch mal vorbei. Ich darf gleich 3 Exemplare an euch verlosen - na wenn das mal nicht ein tolles Happy Weekend Give Away ist!

Um euch die Wartezeit ein bisschen zu verkürzen, empfehle ich euch 2 weitere Blogs, auf denen Anni Bürkl schon zu Gast war:

Letters from Juliet ~ hier verrät Anni Bürkl u.a. wie ihr Schreibplatz aussieht.
Textgold ~ hier plaudert Anni Bürkl zum Thema Recherche


< --- Seite 21: Angelika Schwarzhuber          /          Seite 23: Ralph B. Mertin --- > 




Anni Bürkl





Mein Spitzname:  gar keiner – Anni ist kurz genug. ;-)

Mein Geburtstag: 20. Juni

Meine Hobbys: Lesen, Schwimmen, Reisen, Geschichte und vieles mehr - mehr als Zeit bleibt

Meine Homepage: 



Bildquelle: Gmeiner Verlag






[Annis Geblubber]




Wäre ich kein/e Autor/in geworden, wäre ich jetzt…
...Gschichtldrucker. Oh, das ist kein Beruf, nur so ein Wiener Dialektausdruck. Irgendetwas mit Geschichtenerzählen wäre es aber mit großer Wahrscheinlichkeit geworden. Allerdings bin ich auch in technischen Dingen recht gut.

Das Schöne an meinem Job… 
...ist, ich kann Menschen umbringen, die es verdient haben, ohne dafür gestraft zu werden.

Mein perfekter Tag beginnt mit... einer Tasse gutem Tee, zB. Earl Grey, geht weiter mit... Sport oder Spazierengehen, viel Schreiben (über den Tag verteilt) und endet mit... dem Besuch einer Lesung oder im Theater oder mit einem guten Buch (zum Lesen).

Ich wusste, dass ich Autorin werden wollte,...
... als ich erkannte, nicht alle können das, was mir leichtzufallen schien!

Ein besonderes Erlebnis in meinem Leben als Autorin...
... war, an meinem ersten Buch („Schwarztee“) zu schnuppern – frisch gedruckt riecht immer wieder toll und immer wieder anders.

Mein nächstes Projekt...
... ist ein historischer Krimi und erscheint im Herbst 2013. Wien, 1805 – Napoleon in Wien.

Mein Buchtipp...
„Das Nadelöhr“ von Günter Neuwirth – eine Hausbesetzerin, die einen Zahn verliert, ein Obdachloser und ein Computer-Nerd mit Erbschaft begegnen sich – mit unabsehbaren Folgen. Sehr lustig!




[Anka fragt…]

Wie selbstkritisch bist du? Hast du dir schon mal gewünscht, im Nachhinein noch dieses oder jedes an deinem bereits veröffentlichten Buch ändern zu können?
Ich bin während des Schreibens sehr selbstkritisch, aber im nachhinein habe ich noch nie große Änderungswünsche gehabt – da wandert meine Energie in die nächste Geschichte. Erschienene Bücher sind für mich abgeschlossen …
Meine Rohfassungen können mitunter schnell entstehen, ich bin – so pervers es klingen mag – leidenschaftliche Überarbeiterin. Von daher hoffe ich, am großen Ganzen genug zu feilen, so dass die Geschichte und ihre Figuren hoffentlich passen.

Welchen Rat gibst du jungen Schreiberlingen mit auf den Weg, die auch gern ein Buch schreiben würden?
Viel schreiben, sich ausprobieren.
Viel lernen – das Handwerk lernen, das Genre kennenlernen (lesen!). In einem Workshop, durch gute Schreib-Ratgeber oder durch ein Schreibcoaching.
Schreiben ist Schreiben für andere – man sollte sich professionelle Testleser suchen (Lektoren/Coaches, Austausch über Texte in Schreibkursen, befreundete Buchhändlerinnen, …)
Lernen, Kritik anzunehmen ist fast so schwierig, wie professionelles wertschätzendes Feedback zu geben – was ich in meinen eigenen Coachings & Kursen immer in den Mittelpunkt stelle. Niemand hat etwas von vernichtender Kritik ohne Inhalt – außer vielleicht der Kritiker, der sich kurz ein bissl besser als der Kritisierte fühlen darf.

Abschließende Worte…
Über all dem nicht vergessen, dass Schreiben Spaß machen soll – so sehr das Veröffentlichen dazu gehört, das Schönste ist für mich immer noch oder wieder der Akt des Schreibens an sich.
Jeder darf schreiben – was er oder sie will. Der Unterschied ist nur: wenn man Texte auch veröffentlichen will, sollte man sich an die Handwerksregeln halten und wirklich frische Ideen haben.

Danke für die Einladung in dein Poesiealbum, Anka – ich habe seit Jahrzehnten in keins mehr geschrieben. ;-) 



[Annis Cover-Wall]
 




[Ankas Geblubber zu Anni Bürkl]
Ich habe Anni Bürkl (bisher nur virtuell, leider noch nicht persönlich) als eine sehr sympathische und aufgeschlossene Autorin kennen gelernt. Bisher habe ich mich von Regionalkrimis ferngehalten, doch Anni ist es gelungen, mich ordentlich neugierig auf ihre Krimireihe zu machen. Vor allem die Kombination aus Krimi und Tee finde ich, als Teeliebhaberin, natürlich spannend! Deshalb werde ich sicher bald zu "Schwarztee", dem ersten Band ihrer bisher 4-teiligen Reihe greifen.

Vielen Dank, liebe Anni, für den herzlichen Kontakt, deinen Besuch während deiner Blogreise und natürlich für deinen tollen Eintrag in mein Autoren Poesiealbum!

Kommentare:

  1. Heute ist sie auch bei mir zu Gast :)
    http://claudias-buecherregal.blogspot.de/2013/07/das-autoren-1x1-anni-burkl.html
    LG Claudia

    AntwortenLöschen
  2. Eine wirklich sehr sympathische Autorin mit Humor :) Ich denke, auch ich werde mir "Scharztee" mal näher anschauen :)

    Wieder mal ein toller Poesiebucheintrag liebe Anka :)

    LG Nanni

    AntwortenLöschen
  3. Salut, Anka.
    Das Feine an Deinem Poesiealbum ist, daß Du auch Autorinnen damit vorstellst, die im Überseegebiet Deiner Lesegewohnheiten schreiben. Es sind stets charmante Einblicke.

    Der korsische Corporal in Wien - anmerkenswerte Bühne für einen Krimi.
    :-)

    bonté

    AntwortenLöschen