Meine Lesewoche vom 16. bis 22. März 2026: Liebe auf Mallorca, eine Stadt in den Wolken und Geisterjägerinnen
Meine Lesewoche vom 16. bis 22. März 2026: Liebe auf Mallorca, eine Stadt in den Wolken und Geisterjägerinnen
Seit Anfang des Jahres date ich euch auf Social Media wöchentlich über meine gelesenen und gehörten Bücher ab. Ob ich dieses schöne Format "Meine Lesewoche" auch auf meinem Blog etablieren kann?
- Welche Bücher haben mich in den letzten Tagen begleitet?
- Was und wie viel habe ich gelesen?
- Wie finde ich meine Current Reads aktuell?
Gelesene Seiten: 292
Das entspricht durchschnittlich 42 Seiten pro Tag und tatsächlich habe ich fast an jedem Tag gelesen, mit Ausnahme am Sonntag.
Gehörte Zeit: 2 Stunden 35 Minuten
Das entspricht durchschnittlich 22 Minuten pro Tag.
Gelesene Bücher:
Das Versprechen eines Sommertags von Elena Sonnberg
Diesen wunderbaren Roman habe ich nicht nur beendet, sondern auch geliebt.
Gelesene Seiten: 193
Worum geht's in Das Versprechen eines Sommertags?
Isabelle ist Anfang 40 und steht kurz vor einem großen Umbruch in ihrem Leben, von dem kaum noch jemand etwas ahnt. Zusammen mit ihrer Familie, also ihrem Mann und ihren zwei Kindern, reist sie für ein paar Tage nach Mallorca, um dort die Goldene Hochzeit ihrer Eltern zu feiern. Es wird der letzte Familienurlaub, denn Isabelles Ehe ist gescheitert. Erst nach den Feierlichkeiten wollen Isa und ihr Mann das Ehe-Aus bekanntgeben. Bei ihren Eltern hofft Isabelle auf ein bisschen Ruhe und Geborgenheit. Sie möchte einfach mal wieder einfach nur Tochter sein. Doch als ihr Bruder in Begleitung seines besten Freundes aufschlägt, mit dem Isabelle eine gemeinsame Vergangenheit verbindet, von der niemand etwas weiß, kommt alles ganz anders.
Fazit
Elena Sonnberg hat mich nach Die Bucht der Träume auch mit Das Versprechen eines Sommertags wieder an einen traumhaften Wohlfühlort entführt. Ihr gelingt es so gut, die perfekte Balance zwischen Tiefe und Leichtigkeit, Gefühlen und Humor zu finden. Schwere Themen erscheinen leicht, ohne an Ernst zu verlieren. Das Setting hat die Autorin ganz wunderbar eingefangen und natürlich habe ich mich Hals über Kopf in Ben verliebt. Die Tension zwischen ihm und Isabelle ist von Anfang an spürbar. Ein rundum wunderbares Leseerlebnis mit Kichereien, Schwärmereien und kleinen Tränchen.
Starminster – Stadt in den Wolken von Megan Hopkins (übersetzt von Petra Knese)
Ich hatte Lust auf ein abenteuerliches, magisches Kinderbuch und habe dieses begonnen. Starminster – Stadt in den Wolken wurde mir als kostenfreies Rezensionsexemplar von Beltz & Gelberg zur Verfügung gestellt, was keinerlei Auswirkungen auf meine Meinung hat.
Gelesene Seiten: 99
Worum geht's in Starminster – Stadt in den Wolken?
Astrid ist elf Jahre alt und hat ihr bisheriges Leben in einem Schuppen verbracht. Kein echtes Tageslicht und keinen Mondschein bekommt sie zu Gesicht, obwohl sie doch so gern einmal Sterne sehen würde. Doch ihre Mutter tut alles dafür, dass Astrid in Sicherheit ist, welche nur gewährleistet bleibt, wenn sie sich im Schuppen aufhält. Alles ändert sich, als eines Nachts eine fremde Frau mit Flügeln die Tür des Schuppens öffnet und Astrid nach Überlondon mitnimmt, eine Stadt in den Wolken. Dort soll Astrid fortan auf das Internat Starminster gehen und sogar fliegen lernen. In Starminster findet sie nicht nur eine Freundin, sondern auch Hinweise auf verschwundene Kinder, die vermuten lassen, dass Astrids Mutter mehr von dieser Welt wusste, als sie erzählt hat.
Empfohlen wird dieses Buch ab elf Jahren. Es ist der Auftakt einer neuen Reihe: Band 2 erscheint bereits im Mai 2026.
Erster Leseeindruck nach 40 Prozent
Ich habe einen Moment gebraucht, um mich an den eher unausgeschmückten und leicht nüchternen Schreibstil zu gewöhnen. Dass Astrid in einem Schuppen leben musste ist genauso erschreckend wie dass sie nun von einer fremden Frau einfach so entführt wird. Was ich davon halten soll, weiß ich noch nicht so recht. Das Worldbuilding von Überlondon ist sehr kreativ. Auch wenn die Autorin beschreibt, dass die Gebäude wie Blumen aussehen, fehlt es mir ein bisschen an Vorstellungskraft, die die eigentliche Zielgruppe aber bestimmt aufbringen kann. Als die Geschichte ins Rollen kam, die ersten Unterrichtsstunden stattfanden und Astrid eine Entdeckung machte, habe ich mich endlich mehr auf die Geschichte einlassen können, sodass ich nun mittendrin bin. Ich bin gespannt, was mich in der zweiten Hälfte erwartet.
Gehörtes Hörbuch:
The Girls Ghostbusting Agency – Crazy, Spooky, Love von Josie Silver (übersetzt von Katharina Naumann)
Dieses Hörbuch, gelesen von Mélanie Fouché, begleitet mich nun die dritte Woche. Ich habe also weitergehört und bin nun bei 69 Prozent.
Gehörte Zeit: 2 Stunden 35 Minuten
Worum geht's in The Girls Ghostbusting Agency?
Wie alle anderen Frauen in ihrer Familie auch, kann Melody Geister sehen. Während ihre Mutter und ihre Großmutter es sich zur Aufgabe gemacht haben, zwischen den Geistern und den Menschen zu vermitteln (da geht's zum Beispiel um verlegte Lesebrillen), gründet Melody zusammen mit ihrer besten Freundin eine Ghostbusting Agency, um Geister zu vertreiben. Wie sie das anstellt, solltet ihr selbst herausfinden, wenn ihr auf Paranormal Romance und RomComs steht.
Wie gefällt mir das Hörbuch nach 69 Prozent?
Ich finde es sehr kurzweilig und unterhaltsam. Die Autorin Josie Silver bringt jede Menge Humor mit und lässt es zwischendurch auch etwas knistern. Ich mag die Charaktere sehr, angefangen bei Melody über ihre beste Freundin Marina und ihren Azubi Arthur bis hin zu einem charakterstarken Mops. Die beiden Love Interests hingegen – Geisterjäger Leo Dark und Journalist Fletcher – bleiben für mich bisher sehr blass, oberflächlich und verwechselbar.
Ich höre das Hörbuch sehr gern nebenher, es unterhält mich prima, fesselt mich aber nicht so sehr, dass ich mal länger als 20 Minuten am Stück dranbleibe.
Wie verlief eure letzte Lesewoche?
Verratet mir unbedingt, welche Bücher und Hörbücher euch aktuell begleiten. Wie gefallen sie euch und ist vielleicht ein Tipp für mich dabei?
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Liebe Anka, durch den Buchmesse-Besuch bin ich nicht wirklich zum Lesen gekommen, aber seit gestern fesselt mich ein Nordsee-Roman von Gabriella Engelmann, der zweite Teil der Dilogie * Die Bücherfrauen von Listland*, Titel: *Der Duft des Strandhafers* . Es lag schon einige Wochen vor mir und bevor ich mich nun den Schätzen der Buchmesse widme , muss/möchte ich dieses Rezensionsexemplar lesen.
AntwortenLöschenLiebe Grüsse
Angela vom Literaturgarten
Liebe Angela,
Löschenschon allein der Reihentitel "Die Bücherfrauen von Listland" klingt total gut. Danke für den Tipp!
Und verständlich, dass du in der Messezeit nicht wirklich zum Lesen gekommen bist. Ich finde, NACH der Messe hat man dann aber auch immer wieder richtig dolle Lust zu lesen!
Hab eine schöne Woche!
Liebe Blubbergrüße
Anka