Lesemonate März + Februar 2026: 8 gelesene Bücher, Hörbücher und ein Abbruch

Lesemonate März + Februar 2026: 8 gelesene Bücher, Hörbücher und ein Abbruch

In meinem Video zu meinen Lesemonaten März und Februar 2026 stelle ich euch die Bücher vor, die ich in den letzten Wochen gelesen haben. Von Lesehighlights über "kann man mal machen" bis hin zu Abbrüchen war alles dabei. Ich freue mich sehr darüber, mit euch über so vielseitige, unterschiedliche Geschichten zu sprechen.

Mein Lesemonat als Video

Diese Bücher habe ich gelesen

Im sechsten Band der Grenzfall-Reihe hat Kommissarin Alexa Jahn wieder einiges zu tun. Ein Unwetter in ihrer Region führt zu dramatischen Überflutungen. Sie taucht hier also (im wahrsten Sinne des Wortes) tief ins Katastrophenmanagement ein. Menschen müssen evakuiert und geborgen werden. Als dann auch noch ein toter Mann aufgefunden wird, der offensichtlich Opfer einer Gewalttat wurde, hat es Alexa zusätzlich mit einer Mordermittlung zu tun, die Tragisches offenbart. Zur gleichen Zeit widmet sich Bernhard Krammer auf österreichischer Seite einem Vermisstenfall, in dem es um Gewalt an Frauen geht.

Für mich war es der bisher krasseste Band der Reihe. Die Geschichte hat mich gefesselt und berührt gleichermaßen.

(*) = Das Buch wurde mir als kostenfreies Rezensionsexemplar von der Autorin zur Verfügung gestellt.

Dieser New Adult Romance-Roman hat mich sehr gut unterhalten. Ich habe sehr viel gekichert und gelacht und natürlich habe ich auch mitgefiebert und mitgeschwärmt. Livia hat unter einem geschlossenem Pseudonym einen Romance-Bestseller geschrieben, der nun verfilmt wird. Der in Ungnade gefallene Schauspieler Julian soll die Hauptrolle übernehmen. Als Livia und Julian sich kennenlernen, sind sie nicht wirklich begeistert voneinander. Julian lehnt die Rolle ab, was dazu führt, dass das gesamte Filmprojekt vor dem Aus steht. Ob sie will oder nicht – Livia muss jetzt alles daran setzen, Julian von der Rolle zu überzeugen.

Meine Highlights in diesem Roman waren zum einen der Humor, zum anderen ein Side Character. Julians Schwester Charlotte hat mein Herz im Sturm erobert. Ebenso die offensichtlichen Girls-Girls-Szenen und die unzähligen buchigen Anspielungen. Alle weiblichen Figuren sind Bookies wie du und ich. Ein Buch zum Wohlfühlen und eine Umarmung an alle Buchnerds, die sich sicherlich wiedererkennen werden. Tja, und wenn ihr den Trope Fake Dating mögt, seid ihr bei diesem Buch sowieso richtig.

Ein wunderbarer YA-Thriller bzw. YA-Krimi, der sich als Setting ein abgewracktes Hotel ausgesucht hat, in dem so manches Verbrechen stattgefunden hat. True-Crime-Fans werden Parallelen zum berühmten Cecil Hotel in Los Angeles erkennen. Ebenso eindeutig sind die Parallelen zu Das Fenster zum Hof von Alfred Hitchcock. Es ist ein spannender, mysteriöser, gruseliger, aber auch unheimlich unterhaltsamer YA-Thriller, der – meiner Meinung nach – seinen Hype Wert ist. Mehr erzähle ich euch in meiner Rezension zu Hotel Ambrosia.

  • Please Unfollow von Basma Hallak

Seit ihrer Geburt findet Sherrys Leben auf YouTube statt. Ihre Eltern sind Family-Influencer und dokumentieren jeden Schritt, den ihre Tochter macht. Ihren Alltag teilen sie mit Millionen von Followern, die nicht nur alles über Sherry wissen, sondern auch alles, was sie tut, kommentieren und bewerten. Was das mit einem Kind, einer Jugendlichen macht, zeigt Basma Hallak in ihrem YA-Roman

Es ist ein unheimlich wichtiges und lesenswertes Buch. Es bricht dir dein Herz, setzt es aber auch wieder zusammen. Für mich ein Lesehighlight und Mustread!

  • Das Versprechen eines Sommertags von Elena Sonnberg

Elena Sonnberg hat mich mit Das Versprechen eines Sommertags wieder an einen traumhaften Wohlfühlort entführt. Zusammen mit Isabelle und ihrer Familie bin ich nach Mallorca gereist, wo sie mit ihren Eltern deren Goldene Hochzeit feiern möchte Im Gepäck: ihre gescheiterte Ehe, über die sie ihre Eltern jedoch erst nach den Feierlichkeiten in Kenntnis setzen will. Vor Ort muss sie sich nicht nur mit dem Älter Werden ihrer Eltern auseinandersetzen, sondern auch mit alten Gefühlen, die aufkeimen, als ihr plötzlich Ben, der beste Freund ihres Bruders gegenüber steht, mit dem sie eine kurze aber schöne Vergangenheit verbindet.

Elena Sonnberg gelingt es so gut, die perfekte Balance zwischen Tiefe und Leichtigkeit, Gefühlen und Humor zu finden. Schwere Themen erscheinen leicht, ohne an Ernst zu verlieren. Das Setting hat die Autorin ganz wunderbar eingefangen und natürlich habe ich mich Hals über Kopf in Ben verliebt. Die Tension zwischen ihm und Isabelle ist von Anfang an spürbar. Ein rundum wunderbares Leseerlebnis mit Kichereien, Schwärmereien und kleinen Tränchen.

Astrid ist elf Jahre alt und hat ihr bisheriges Leben in einem Schuppen verbracht. Ihre Mutter tut alles dafür, dass Astrid in Sicherheit ist, welche nur gewährleistet bleibt, wenn sie sich im Schuppen aufhält. Alles ändert sich, als eines Nachts eine fremde Frau mit Flügeln die Tür des Schuppens öffnet und Astrid nach Überlondon mitnimmt, eine Stadt in den Wolken. Dort soll Astrid fortan auf das Internat Starminster gehen und sogar fliegen lernen. In Starminster findet sie nicht nur eine Freundin, sondern auch Hinweise auf verschwundene Kinder, die vermuten lassen, dass Astrids Mutter mehr von dieser Welt wusste, als sie erzählt hat.

Dieses fantasievolle Kinderbuch punktet mit einem außergewöhnlichen Setting, einer liebenswerten Protagonistin und einem abenteuerlichen Plot. Auch wenn es mir persönlich nicht gänzlich gelungen ist, mich in die Geschichte fallen zu lassen, denke ich, dass geübte Leser*innen ab 11 Jahren ganz viel Spaß mit diesem Buch haben können.

(*) = Das Buch wurde mir als kostenfreies Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt.

Diese Hörbücher habe ich gehört

  • Das Signal von Ursula Poznanski
In diesem Domestic Noir Thriller durfte ich die Architektin Viola begleiten, die bei einem Unfall ein Bein verliert. Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt kommt sie zurück nach Hause und wird von ihrem Ehemann liebevoll umsorgt. Er hat sogar eine Pflegekraft engagiert, die 24/7 für Viola da sein soll. Mit dem barrierefreien Ausbau des gemeinsamen Hauses hatte er es jedoch nicht so eilig. Als immer wieder Dinge aus Violas Nähe verschwinden, beginnt sie, diese mit kleinen Trackern zu versehen, um sie orten zu können. Es bleibt aber nicht bei Gegenständen ...

Ursula Poznanski hat eine sehr beklemmende Atmosphäre geschaffen. Gleichzeitig präsentiert sie mit Viola eine sehr starke Protagonistin, der ich gern gefolgt bin. Die Story hat mich durchweg gefesselt, ohne mir dabei den Atem zu rauben. Der Grusel und die Spannung sind spür-, jedoch nicht greifbar, was mir auch sehr gut gefallen hat. Für mich sind die Bücher von Ursula Poznanski ein Garant für großartige, fesselnde Unterhaltung. Auch mit ihrem neuen, übrigens großartig gelesen von Tessa Mittelstaedt, hat sie mich wieder davon überzeugt.

  • The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love von Josie Silver
Wie alle anderen Frauen in ihrer Familie auch, kann Melody Geister sehen. Während ihre Mutter und ihre Großmutter es sich zur Aufgabe gemacht haben, zwischen den Geistern und den Menschen zu vermitteln (da geht's zum Beispiel um verlegte Lesebrillen), gründet Melody zusammen mit ihrer besten Freundin eine Ghostbusting Agency, um Geister zu vertreiben. Wie sie das anstellt, solltet ihr selbst herausfinden, wenn ihr auf Paranormal Romance und RomComs steht.

Das Hörbuch, gelesen von Mélanie Fouché, hat mir Spaß gemacht und mich prima unterhalten. Die Geschichte wird super humorvoll erzählt und kommt mit wenig Tiefe aus. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Humor und die eigentlich spannende Handlung wird beinahe nebensächlich. Für mich kein Mustread, aber eine unterhaltsame Story für zwischendurch. 

Dieses Buch habe ich abgebrochen

Das Camp 21 ist ein Ort für auffällig gewordene Jugendliche, die dort rehabilitiert werden sollen. So auch Mike und Kayla. Doch irgendwas scheint in diesem Camp nicht zu stimmen. Mike und Kayla werden mit elektronischen Armbändern aneinander gefesselt, die Schmerzimpulse aussenden, wenn sie sich zu weit voneinander entfernen. Nach einem tödlichen Vorfall im Camp fliehen die zwei ...

Doch bis zu diesem Punkt bin ich leider gar nicht gekommen. Ich habe das Jugendbuch nach 118 Seiten abgebrochen, weil ich mit meiner Rolle als entfernte Beobachterin nicht klarkam. Mir ist es nicht gelungen, eine Verbindung zu den Protagonist*innen aufzubauen, obwohl ich die Ausgangslage absolut spannend fand. Sie waren mir auch nicht unsympathisch, trotzdem ist keine Connection zustande gekommen. Mir fehlte die Motivation, zum Buch zu greifen, weshalb ich es abgebrochen habe.

Aktuell lese ich

  • Todesfrist von Andreas Gruber
Nachdem alle, die von dieser Reihe sprechen, von ihr schwärmen, wurde es allerhöchste Zeit, dass ich sie auch für mich entdecke. Ein Ermittler*innen-Thriller, bei dem es das ungleiche Team (das eigentlich gar keines ist) mit einem Serientäter zu tun bekommt, der ein altbekanntes Kinderbuch als Vorlage für seine grausamen Taten hernimmt. 
Sabine Nemez und der berühmt-berüchtigte Maarten S. Sneijder gefallen mir ausgesprochen gut und ich freue mich darauf, auch die weiteren Bände dieser Reihe zu entdecken.

Wie war euer Lesemonat März?

Welche Bücher habt ihr gelesen und gehört? Welche Geschichten konntet ihr entdecken? Ich freue mich auf eure Lesehighlights in den Kommentaren!

Noch mehr Leseeindrücke und Buchtipps?
Wenn wir Lust auf weiteres Buchgeblubber habt, schaut euch doch hier meinen Lesemonat Januar oder hier ein Video zu meinen Lesehighlights 2025 an.



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